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Pressespiegel:




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Interview des SWR 3, ausgestrahlt am 20.01.2003

Interview mit Irene Wolter

Irene Wolter im Gespräch

Frau Wolter, worin sehen Sie die Besonderheit Ihrer Geschäftsidee?

Wir beraten Krankenhäuser beim Einkauf ihrer medizinischen Produkte. Teilweise gibt es mehrere Dutzend Anbieter für ein einziges Produkt. Wir vergleichen Qualität und Preise sowohl im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit als auch auf die medizinischen Erfordernisse. Gerade diese Verbindung ist es, die unsere Geschäftsidee gegenüber anderen Firmen heraushebt. Die Vergleiche ermöglichen den Krankenhäusern, den günstigsten Anbieter zu wählen und die Gewissheit zu haben, dass das gekaufte Produkt den höchsten Anforderungen genügt.

Wie hoch schätzen Sie das Einsparpotential bei den Kliniken ein?

Nach unseren bisherigen Erkenntnissen lassen sich rund zehn Prozent der Kosten beim Einkauf einsparen. Wenn man bedenkt, um welche Summen es da im Einzelnen geht, ist das ein sehr hoher Betrag.

In der Diskussion um das Gesundheitswesen hat man das Gefühl, es geht nur noch ums Geld. Wie sehen Sie das im Zusammenhang Ihrer Firma?

Ich war jahrelang Krankenschwester, genauso meine Stellvertreterin. Wir wissen, dass Einsparungen oft beim Personal beginnen und dann automatisch Auswirkungen auf die Patienten haben. Es wird Arbeit verdichtet, dadurch bleibt einfach weniger Zeit für die kranken Menschen und ihre Bedürfnisse. Natürlich ist die medizinische Versorgung gewährleistet, aber das menschliche Element, das auch dazu gehört, ein freundliches Wort, etwas mehr Zeit für die Patienten, die oft über ihre Ängste sprechen wollen, bleibt hin und wieder auf der Strecke. Ein Geschäftsführer hat mir gesagt, wenn wir zehn Prozent der Sachkosten im Einkauf einsparen können, kann er den Einstellungsstopp für das Personal aufheben. Das ist doch eine Motivation, finden Sie nicht? mü