![]() |
Pressespiegel: |
Zurück |
|
Speyerer Morgenpost - Ausgabe am 25.10.2003 Zukunftsfähiges Konzept ist aufgegangen Seit einem Jahr sichtet Medical Standard GmbH Krankenhausprodukte Das entwickelte Konzept ist aufgegangen, ein zukunftsträchtiges Unterfangen geglückt. Anfang des Jahres gründeten Irene und Arndt Wolter das Medical Standard in Mannheim-Ludwigshafen mit Sitz auf der rheinland-pfälzischen Seite. Kurz vor Jahresende kann das Ehepaar auf eine bislang erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Den ersten EU-Förderpreis in Höhe von 50.000 Euro nahm Irene Wolter Anfang des Jahres aus den Händen von Innenminister Walter Zuber und der Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse entgegen. Über 60.000 verschiedene Einmalartikel sind seit dieser Zeit von der Abteilung Datenverarbeitung erfasst worden und schafften somit eine solide Basis für die Arbeit vor Ort. In den OP's von mittlerweile 31 Kliniken arbeiten die medizinischen Mitarbeiter, die vorher alle als leitende Pflegekräfte in großen Häusern tätig waren, daran, die Standardisierung dort umzusetzen. Die Verantwortlichen des Medical Standard sind besonders stolz darauf, dass die damit erzielten hohen Einsparungen ohne den Verlust von Arbeitsplätzen erreicht werden können. Angefangen hatte alles in der Heimatgemeinde der Wolters, in Harthausen. Dort ist die Gründungsstätte des Medical Standards, welches darauf spezialisiert ist, im Auftrag eines Krankenhauses dessen Artikelbestände zu sichten und mit dem internationalen Produktangebot zu vergleichen. Stets mit dem Ziel, Medicalprodukte auszusortieren, die für die vorgesehene Funktion zu teuer oder unter verschiedenen Namen eingekauft und damit doppelt eingelagert werden. Auch Logistikunternehmen, die Vertragskrankenhäuser aus eigenen Lagerstätten und mit eigenem Fahrzeugpart mit medizintechnischen Artikeln und Medikamenten versorgen, werden von Medical Standard bedacht. Den Auftraggebern ermöglicht dessen Dienstleistungsangebot, für die bei ihnen eingesetzten Einmalartikel vom OP-Handschuh bis zum Herzschrittmacher massive Kostensenkungen ohne Qualitätsverlust. Durch die Beschränkung auf wenige Fabrikate wachsen die Losgrösen für die verbleibenden Artikel. Zugleich ist eine Konzentration der Lieferanten auf solche mit einem deckenden Produktsortiment möglich. Dem Einkauf wird außerdem durch die Kooperation mit dem freien Produktmanagement eine europaweite Markttransparenz geboten. (Susanne Mertel) |
|